FMMD

Missionsärztliche Familie der Verlassensten (FMMD) e.V.
FMMD - Familia Medico-Missionaria Desertissimorum (lat.)

Der Verein FMMD hat sich zum Ziel gesetzt, soziale, geistlich-ideelle, medizinische und finanzielle Hilfe für die Verlassensten zu leisten.

Wir wollen in christlicher Gemeinschaft verlassene Menschen erreichen und ihnen beistehen. Neben unseren christlich ausgerichteten Projekten in Benin (Westafrika) und in der DR Kongo (Zentralafrika) wünschen wir uns einen missionarischen Aufbruch in Europa, hier und jetzt.

Besinnen wir uns gemeinsam auf unsere geistlichen Wurzeln und wirken wir der vielfältigen Verlassenheit unserer Zeit entgegen!

Afrika-Zentrum „Maria, Mutter der Verlassensten“ in Adjarra, nahe der Hauptstadt Porto-Novo in Benin/Westafrika

Verantwortliche des Ortes bringen sich mit starkem Engagement ein und haben uns ein großes Grundstück zur Verfügung gestellt. Benin gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Dort ist das Leben der Menschen von Mangelernährung und dem Fehlen sozialer Strukturen geprägt, überall leiden die Menschen an medizinischer Unterversorgung.

In unserem Projekt kümmern wir uns um ausgestoßene, nicht selten mit dem Aids-Virus infizierte Kinder, sowie um allein gelassene Mütter, vernachlässigte, behinderte und alte Menschen, die sonst von niemandem aufgefangen würden. Für all jene ist das Zentrum „Maria, Mutter der Verlassensten“ ein Ort der Geborgenheit, der Annahme, der Heilung und des Friedens.

In der Stoffwerkstatt bieten wir Frauen die Möglichkeit, sich zur Schneiderin ausbilden zu lassen, um eigenständig leben zu können.

Hilfe für die Diözese Isiro in der DR Kongo

Seit Jahrzehnten kommen die Menschen im Kongo, dem Herzen Afrikas, nicht zur Ruhe. Sie leiden unter den meist aus Industrieländern gesteuerten Konflikten bewaffneter Gruppen, die ethnische Auseinandersetzungen beschwören, um sich Macht, Land und Bodenschätze zu sichern. Perspektivlosigkeit, eine desolate, völlig unzureichende Gesundheitsversorgung und ein erschreckend mangelhaftes Bildungssystem sind die Folge. In Zusammenarbeit mit Bischof Julien Andavo Mbia versuchen wir, den Menschen in der Diözese Isiro (Nordost-Kongo) Mut zu machen durch medizinische Hilfe, den Aufbau eines Traumazentrums für Kriegsopfer und durch unsere Beteiligung an einer Werkstatt zur Resozialisierung ehemaliger Kindersoldaten.

"Die größte Not des Menschen ist seine Verlassenheit in einer beziehungsärmer gewordenen Welt, seine tiefste Wunde das Auf-sich-selbst-zurück-geworfen-Sein. Überall gibt es Verlassenste, mit denen JESUS, der Herr, an den Folgen der Selbstsucht und Lieblosigkeit leidet. Als Brüder und Schwestern der Missionsärztlichen Familie wissen wir um das Heilmittel der göttlichen Liebe, die sich in JESUS CHRISTUS offenbart hat (vgl. 1. Joh. 3,16) und uns befähigt, Krankes zu heilen und Zerbrochenes wiederherzustellen; als Gesandte dieser heilbringenden Liebe dürfen wir bei der Ausbreitung des Reiches GOTTES mitwirken und eine neue christliche Familie bilden."

2016: KoCoS hilft im Afrika-Zentrum in Adjarra

Auch in diesem Jahr zeigt KoCoS soziales Engagement und unterstützt die Arbeit von FMMD. Mit einer Spende schenkt der Vorstandsvorsitzende Kindern, Jugendlichen und Familien in Not eine Chance auf eine bessere Zukunft im Afrika-Zentrum „Maria, Mutter der Verlassensten“ in Adjarra.

2015: KoCoS finanziert Solaranlage in Benin

Nach dem Motto „Gib einem Hungernden einen Fisch, und er wird einmal satt, lehre ihn Fischen, und er wird nie wieder hungern“  unterstützt KoCoS regelmäßig die engagierte und selbstlose Arbeit von FMMD. Im Afrika-Zentrum „Maria, Mutter der Verlassensten“ in Adjarra, nahe der Hauptstadt Porto-Novo in Benin/Westafrika, wurde durch eine fünfstellige Spende der KoCoS Gruppe eine lang ersehnte Solaranlage errichtet.

Das Zentrum besteht aus drei Gebäuden für Mutter/Kind-Unterbringung, Berufsausbildung in einer Schneider-Werkstatt, langfristige Krankenversorgung sowie den missionarischen Dienst. Das Gesundheitszentrum bietet medizinische Versorgung und Pflege für kranke und bedürftige Menschen in der gesamten Region.

Mit Hilfe der Solaranlage, die auf dem Dach des Gesundheitshauses installiert ist, wird nun die Pumpe des Brunnens für das gesamte Projekt angetrieben und die Stromversorgung der Ausbildungsschneiderei, des Wohnhauses sowie der Krankenstation gewährleistet. Das Afrika-Zentrum ist so nicht mehr abhängig von der unzuverlässigen örtlichen Energieversorgung.

2014: KoCoS unterstützt Bau des Gesundheitshauses

Mit der diesjährigen Spende anlässlich der Einweihung des neuen Firmengebäudes in Weimar unterstützt KoCoS erneut das Zentrum "Maria, Mutter der Verlassensten" in Adjarra/Benin.

Nachdem die Ausbildungsschneiderei in dem Mutter-Kind-Haus bereits ihre Arbeit aufgenommen hat, konnte nun auch der Rohbau des Gesundheitshauses fertiggestellt werden.  Das Gesundheitshaus wird neben zwei Krankenzimmern einen Behandlungsraum, einen Apothekenbereich und einen Traforaum für den Betrieb der Solarzellen umfassen. Mit der Solaranlage wird sich das Zentrum von der unzuverlässigen örtlichen Energieversorgung unabhängig machen.

Auch der zweite, vor allem mit medizinischen Hilfsgütern beladene Container ist gut im Kongo angekommen und befindet sich kurz vor dem Ziel, der Diözese Kindu im Osten des Landes. Nun darf auch dort mehr Hoffnung bei den kriegsgeschädigten Menschen aufblühen.

2013: KoCoS spendet Hilfsgüter für Afrika

Wie auch viele andere Firmen, Krankenhäuser und Privatleute folgte die KoCoS Messtechnik AG dem Spendenaufruf des 2012 gegründeten Vereins "Missionsärztliche Familie der Verlassensten FMMD e.V".

Neben Kleidung konnten auch Kindernahrung, Krankenhausbetten und ein Solar-Kühlschrank ihre Reise nach Afrika antreten. Weitere medizinische Ausstattung wie Röntgenapparate und Ultraschallgeräte werden in einem zweiten Container folgen, sobald der erste Transport seinen Bestimmungsort sicher erreicht hat.

In der Diözese Isiro im Nordkongo wird auf einem von Bischof Julien Andavo Mbia gepachteten Gelände ein Krankenhaus errichtet, das in dem vom Bürgerkrieg zerstörten Land so dringend gebraucht wird. Der von den Spenden finanzierte Container wird − umgebaut als Behandlungszimmer − als erste Anlaufstelle für die Kranken und Verletzten dienen.

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